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Ist es den Ärger wert?

 

Ich habe dir bereits unterschiedliche Möglichkeiten, um dein Leben glücklicher, erfolgreicher und gesünder zu gestalten, gezeigt (Zieleerreichung, Jahresplaner, Visionen gestalten, Anti-Stresstechniken, Aromabegleitung, positive Psychologie und vieles mehr). Hast du bereits etwas davon umgesetzt?

 

In diesem Beitrag habe ich mich mit Ärger beschäftigt und wie man damit umgeht.

 

Egal, worum es geht, wir alle hatten schon Momente, in denen wir uns fürchterlich geärgert haben. Oftmals können wir sie nicht verhindern, z.B. kann sich niemand von uns einfach so aus einem Stau herauszaubern. Allerdings gibt es Situationen, wo wir die Wahl haben, ob wir den Ärger in unser Leben lassen. Siehst du oft Nachrichten, die dir innerlich die Eingeweide zusammenziehen und deine Halsschlagader hervortreten lassen, im Fernsehen oder liest sie im Internet/in der Zeitung? Dann frage dich: “Kann ich irgendwas daran ändern?” Wenn du dies mit einem klaren „Ja“ beantworten kannst  (um etwa der Obdachlosenvereinigung Sachspenden zukommen zu lassen oder einem bedürftigen Kind einen Wunsch zu erfüllen), dann tu etwas! Wenn die Antwort jedoch „nein“ ist, was in den meisten Fällen zutreffen wird, dann versuche deinen Ärger abzuschalten. Es ist ganz einfach Ressourcenverschwendung.

 

 
„Wir sollten uns öfter mal fragen, ob die Situation, auf die sich unser Gefühl bezieht, überhaupt stattgefunden hat. Im zwischenmenschlichen Bereich können wir mit unseren Interpretationen auch schnell falschliegen.“ – Stefanie Stahl

 

 

Was machst du, um den Ärger zu stoppen bevor er beginnt?

Du wirst sehen, dass du weniger Ärger in deinem Leben hast, wenn du bestimmte Fernsehsendungen, Nachrichten, Websites, Social Media und dergleichen einfach weglässt und nicht mehr beachtest. Denn grundsätzlich liegt es in ihrem Sinne mit deinem Ärger Geld zu verdienen und nicht, dich wirklich zu informieren. Ihre Masche lautet: Sie versuchen, dich künstlich aufzuregen, um einen Klick nach dem anderen zu ergattern (Clickbait).

 

Ich empfehle dir daher folgenden Tipp, den du gerne ausprobieren kannst: Wenn du mal wieder durchs Social Media scrollst und dir Nachrichten anschaust, beobachte genau die Momente, die dich wütend machen. Schreibe dir auf, was du angeklickt hast oder welcher Social Media Account dich zur Weißglut getrieben hat. Warum? Wenn dir bewusst wird, was dich daran eigentlich wütend macht, wird dich das bald immer weniger bekümmern.

 

Und da ich auch gerne olfaktorisch arbeite, hier noch ein Tipp mit ätherischen Ölen:

 

Gedankenputzen mit Zitronengras

 

Zutaten:

  • Trägeröl, z. B. Jojobaöl
  • 1-2 Tropfen Zitronengrasöl

 

So funktioniert's:

Gab es in letzter Zeit einen Moment, der richtig ärgerlich war? Für eine reinigende Wirkung vermische das Zitronengrasöl mit einem Trägeröl (z.B. Jojobaöl) und verreibe es in der Handfläche. Dann rieche daran. Während du das ätherische Öl einatmest, stellst du dir vor, wie dieser Geruch durch deinen gesamten Körper geht, begleitet von einer kleinen Putzfee, die mit einem Wedel die ganzen negativen Gedanken zerstäubt. Jeder Atemzug bringt die Putzfee immer tiefer in den Körper. Diese Übung geht so lange, bis alle Bereiche von der imaginären Fee gesäubert worden sind. Bei Anflug des nächsten Ärgers, kannst du einen Diffuser mit Zitronengrasöl aufstellen und noch einmal diese Atemübung machen! Für unterwegs träufle 1-2 Tropfen Zitronengrasöl auf ein Taschentuch und rieche bei Bedarf daran.

 

Probiere es aus und schreibe mir, wie es dir ergangen ist! Für eine positivere Lebensgestaltung!